Nix zu holen in Vreden

By 11. November 2019 Fußball

Autor: NW / FuPa / Foto: Andreas Zobe

 

Die „Hüpker“ erarbeiten sich zu wenig Torraumszenen und verlieren folgerichtig mit 0:4.

Die Reise nach Vreden hat sich für den VfB Fichte nicht gelohnt. Am Ende setzte es eine herbe 0:4-Pleite für die „Hüpker“. VfB-Trainer Mario Ermisch veränderte sein Team auf einigen Positionen im Vergleich zur Vorwoche. Doch gegen die Grenzholländer hatte die Mannschaft aus dem Bielefelder Osten kaum eine Chane.

Im ersten Durchgang setzten sie hier und da nochmal Akzente nach vorne, waren aber vor dem Tor nicht zwingend genug. Besser machten es die Gastgeber, die kurz vor der Pause durch Niklas Niehuis zum 1:0 trafen (34.). Im zweiten Durchgang war es dann ein anderes Bild. Vreden dominierte das Spiel nahezu nach Belieben und kombinierte sich durch die VfB-Mannschaft. Zu einfache Ballverluste machten es der Spielvereinigung leicht, sich in Richtung Strafraum durchzutanken. „Mit dem extrem körperlichen Spiel von Vreden ist meine Mannschaft nicht zurecht gekommen“, hatte auch Cheftrainer Mario Ermisch feststellen müssen. Bereits kurz nach Wiederbeginn sollte schon das 2:0 fallen. Die Abwehrreihe des VfB Fichte ließ sich düpieren und Cihan Bolat hatte kaum Mühe, aus kurzer Distanz auf 2:0 zu erhöhen (52.).

Im Übrigen war dieses das einzige Tor, welches nicht nach einem Standard gefallen ist. Danach war es mehr oder weniger nur noch ein Spiel auf ein Tor – nämlich auf das der Bielefelder. Nach einer Ecke auf den zweiten Pfosten fühlte sich kein „Hüpker“ wirklich zuständig und so konnte Bas Reekers völlig freistehend einköpfen (59.). Und als wenn das 3:0 noch nicht bitter genug gewesen wäre für den VfB Fichte, es sollte noch dicker kommen. Ein Freistoß aus dem rechten Halbfeld wurde lang in den Sechzehnmeterraum geschlagen und kurz vor der Grundlinie von einem Vredener angenommen. Der schaute, sah im Rückraum den mitgelaufenen Mario Worms. Der fackelte nicht lange und zog flach ab – 0:4 aus VfB-Sicht. Einmal tauchten die Gäste noch im Strafraum von Vreden auf, doch auch da blieb eine echte Torgefahr aus und so mussten die Ermisch-Mannen mit hängenden Köpfen das Hamaland-Stadion verlassen und den weiten Weg nach Bielefeld antreten. „Das war heute das allerletzte Aufgebot, insofern kann ich meiner Mannschaft nicht mal wirklich Vorwürfe machen“, meinte Ermisch.

Zuschauer: 150
Tore: 1:0 Niklas Niehuis (34.), 2:0 Cihan Bolat (52.), 3:0 Bas Reekers (59.), 4:0 Mario Worms (69.)