6:2 – Beim VfB Fichte Bielefeld platzt der Knoten

By 16. September 2019 Fußball

Autor: FuPa / NW / Foto: Jan Ahlers

Beim Oberligaabsteiger 1. FC Gievenbeck holen sich die „Hüpker“ den ersten Dreier, Doppeltorschütze Martin Fuhsy

Lange mussten sie warten, endlich ist es passiert: Der VfB Fichte konnte seinen ersten Sieg in der Westfalenligasaison feiern und das war nicht etwa eine knappe Kiste, nein, die „Hüpker“ hauten den Oberligaabsteiger vom 1. FC Gievenbeck auf deren Platz mit sage und schreibe 6:2 weg.
In der Anfangsphase war es noch ein gegenseitiges Abtasten beider Teams, doch dann sollte nach einer guten halben Stunde das muntere Toreschießen losgehen. Orkun Tosun staubte einen Schuss von Martin Fuhsy, den der Keeper von Gievenbeck nicht festhalten konnte, zur Führung ab (35.). Kurze Zeit später allerdings fiel der Ausgleich, nachdem die „Hüpker“ Hintermannschaft sich noch nicht ordentlich sortiert hatte (42.). Mit dem Unentschieden ging es dann in die Halbzeitpause, aus der die Bielefelder Gäste deutlich wacher herauskamen.

Der zurückgekehrte Victor Lazari steckte gut für Fuhsy durch und der zeigte erstmals seine Torjägerqualitäten – 1:2 (47.). Es dauerte allerdings wiederum nicht lange und Gievenbeck erzielte den Ausgleich. Christian Keil verwandelte einen Foulelfmeter zum 2:2 (51.). Acht Minuten später zeigte der Unparteiische erneut auf den Punkt, dann allerdings für den VfB, da ein Gievenbecker den Ball mit der Hand spielte. Fuhsy verwandelte zum 3:2 (59.). Ab diesem Moment waren es nur noch die „Hüpker“, die sich in Richtung Tor bewegten. Nach einer guten Spieleröffnung vom auffälligen Martin Fuhsy landete der Ball bei Jetfat Abrashi, der trocken zum 4:2 für die „Hüpker“ traf (67.).

Maximilian Helf leitete den nächsten Treffer des VfB Fichte ein. Von links zog er in den Strafraum, dann gab es einen Pressschlag und Marcel Rohde nutzte den Abpraller zum 5:2 (76.). Den Schlusspunkt in Sachen Tore setzte Muhammet-Ali Özel mit einem Kopfball nach einem Eckball zum 6:2 (90.). „Ob der Knoten wirklich geplatzt ist, werden wir in den nächsten Wochen sehen“, bremst VfB-Trainer Mario Ermisch die Euphorie zunächst einmal aus. „Wir haben heute mal das umgesetzt, was vorgegeben war und für unsere Verhältnisse auch eine wahre Torflut fabriziert“, berichtet der Coach, der insgesamt gut zufrieden war mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Es hat vieles geklappt, aber so deutlich, wie es sich anhört, war es nicht“, gibt Ermisch zu bedenken. Nun müsse man weiter kämpfen.

Zuschauer: 120
Tore: 0:1 Orkun Tosun (35.), 1:1 Jannik Balz (42.), 1:2 Martin Fuhsy (47.), 2:2 Christian Keil (51. Foulelfmeter), 2:3 Martin Fuhsy (59. Foulelfmeter), 2:4 Jetfat Abrashi (67.), 2:5 Marcel Rohde (76.), 2:6 Muhammet Ali Özel (90.)