VfB Fichte bestätigt Stadtmeistertitel

By 21. Januar 2018Januar 23rd, 2018Fußball

F: Zobe, Autor: Nicole Bentrup / FuPa

Glas Wulfmeier-Cup: Beim Turnier des VfL Schildesche treten die „Hüpker“ dominant auf und lassen dem TuS Jöllenbeck im Finale beim 5:1 keine Chance

Beim 26. Glas-Wulfmeier-Cup des VfL Schildesche triumphierte am Ende erneut Stadtmeister VfB Fichte. Im Finale besiegten sie den TuS Jöllenbeck ungefährdet mit 5:1. Kayhan Kaya sicherte sich zudem die Auszeichnung des besten Spielers und auch die Torjägerkanone, welche er jedoch mit Brian Ketscher vom TuS Jöllenbeck teilen muss. Zum besten Torwart wurde der „Jürmker“ Sebastian Blümel fast einstimmig gewählt. „Es waren wieder zwei sehr schöne Turniertage, die mit dem Turnier der Senioren heute natürlich ihren Höhepunkt hatte. Ich denke, der VfB Fichte hat hier ganz verdient gewonnen und somit seinen Titel verteidigt“, sagt Schildesches erster Vorsitzender Oliver Stüwe. Wichtig war Stüwe auch, dass die Protagonisten allesamt verletzungsfrei geblieben sind. „Das freut uns natürlich immer sehr und hat höchste Priorität.“

Auch die teilnehmenden Mannschaften waren mit dem Turnierablauf und der Organisation sehr zufrieden. „Es ist ein schönes Turnier und hat seinen festen Stellenwert in den Terminkalendern von uns Fußballern“, sagte Jöllenbecks „Interimstrainer“ Yannik Detering, der die urlaubenden Coaches Tobias Demmer, Sören Siek und Björn Kosmann würdig vertreten hat. Auch mit der Niederlage im Finale konnte „Dete“ gut leben. „Fichte hat es einfach gut gemacht“, lobte er den Gegner. „Wenn wir das hier heute gewonnen hätten, dann hätte ich aber auch wirklich mal die Säge am Trainerstuhl von Tobi Demmer angesetzt“, scherzte Detering weiter.

Ebenso zu Scherzen war auch der beste Torwart des Turniers, Sebastian Blümel, aufgelegt. „Da haben wir doch alle nicht mit gerechnet“, lachte er, um einzuschieben, dass er ja selbst auch schon für den VfL Schildesche aktiv gewesen sei. „Es ist natürlich alles mit rechten Dingen zugegangen. Die Trainer haben so gewählt“, sagte Stüwe, wohlwissend, dass Blümel viel Ironie in seine Aussage gelegt hatte.
Etwas unglücklich zeigte sich Dornbergs Trainer Janis Theermann mit dem Abschneiden seiner Mannschaft. „Am Ende ist es aber nur ein Hallenturnier und unser Minimalziel Halbfinale haben wir ja erreicht, insofern ist alles gut.“ Die Dornberger steigen in dieser Woche in die Vorbereitung ein und legen ihre Priorität klar auf die Bezirksliga. „Dennoch war es ein schöner Sonntag und wie immer ein gut organisiertes Turnier“, so Theermann weiter. Der TuS ist am Ende Vierter geworden, weil sie sich im Neunmeterschießen um Platz drei dem TuS Brake 1:2 geschlagen geben mussten. „Brake hat ein gutes Turnier gespielt“, wusste Thorsten Tiekööter vom VfL Schildesche zu berichten. „Sie standen völlig zurecht im Halbfinale.

Nicht ganz so glücklich waren die Vertreter des SC Bielefeld mit ihrem Abschneiden. Die Sudbracker mussten sich nach der Gruppenphase verabschieden. „Es ist nicht ganz so gut gelaufen, wir haben unser erstes Spiel einfach nicht gut gemacht“, sagte Trainer Jan Barkowski.
Die „Hüpker“, die mit ihrer annähernd stärksten Mannschaft angetreten waren, können sich über eine sehr erfolgreiche Hallenrunde freuen. Neben dem Sieg in Schildesche und dem Titel bei den Stadtmeisterschaften, sicherten sich die Jungs von Trainer Mario Ermisch auch die Krone beim Turnier des SC Wiedenbrück. „Mit unserer Hallenrunde bin ich zufrieden“, sagte der Coach, der jedoch noch einige Zeit auf Volkan Ünal verzichten muss.

Eine neue Personalie gibt es ab heute auch an der Rußheide. Mario Ermisch bekommt wieder einen Co-Trainer. Der Ex-Hüpker und Bielefelds Fußballurgestein Güven Aydin wird Ermisch künftig zur Seite stehen. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe. Der Verein ist auf mich zugekommen und da habe ich nicht lange überlegt“, so Aydin, der lange Jahre für den VfB spielte.